Fighting for peace

Von | 10. Februar 2020
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© 2004

Wurde damals für die Seite „Fuck for Forest“ gemacht.

INFO:

Fuck for Forest (F-F-F) ist eine Gruppe von Umweltaktivisten, die aus Einnahmen ihrer gleichnamigen Website mit pornographischen Amateuraufnahmen nach eigenen Angaben Umweltschutzprojekte finanziert.

Eine Gruppe um die norwegischschwedischen Umweltaktivisten Tommy Hol Ellingsen und Leona Johansson rief die Umweltbewegung im Jahre 2003 ins Leben.

Indem sie im Jahr 2004 in der Öffentlichkeit Geschlechtsverkehr vollzogen, sollte öffentlichkeitswirksam auf die Abholzung des Regenwaldes aufmerksam gemacht werden. Ellingsen und Johansson hatten während eines Open Airs in Kristiansand (Norwegen) im Verlauf eines Auftritts der Gruppe The Cumshots auf der Bühne Geschlechtsverkehr. Ellingsen, Johansson und die Band wurden 2005 vor Gericht zu einer Strafe von 1233 Euro pro Person verurteilt. Ellingsen zog sich vor den anwesenden Medien erneut aus.[1] Die beiden Gründer zogen daraufhin nach Berlin, wo sie von einer liberaleren Atmosphäre zu profitieren hofften.

2009 musste Ellingsen wegen einer Passbeschaffung wieder nach Norwegen einreisen und die Behörden stellten ihm ein Ultimatum, um die Strafe zu zahlen. Nach eigener Angabe verkauften Ellingsen und Johansson Porno-Fotos an ein bekanntes norwegisches Pornomagazin, um die Strafe zu begleichen.[1]

Im Juni 2011 erschien ein Artikel über Fuck for Forest in der Zeitung Dagbladet, in dem Mitglieder der Gruppe beim simulierten Sex während einer Messe im Osloer Dom auf Fotos zu sehen sind.[2] Die Gruppe stellte ein Video von der Aktion auf ihre Website.[3]

In der ersten Episode der ProSieben-Sendung Schulz in the Box besuchte der Musiker Olli Schulz Fuck-for-Forest-Aktivisten 2013 in deren Berliner Wohngemeinschaft und begleitete sie zu einer Aktion, bei der die nackten FFF-Mitglieder kostenloses veganes Essen vor einem Fast-Food-Schnellrestaurant an Passanten verteilten

Mit ca. 15 US-Dollar können Kunden auf der gleichnamigen Website nach deren Selbstanspruch ökologische und pornografische Interessen verbinden. Nach Angaben der TAZ sollen nur 3 € hiervon für Verwaltungsaufgaben genutzt werden, der Rest werde gespendet.[5] Laut den Seitenbetreibern gibt es ungefähr 1.000 Abonnenten, etwa 80 % der Einnahmen kommen dem Kampf gegen die Abholzung zugute. Etwa 100.000 US-Dollar wurden durch diese Aktion erwirtschaftet, die aber durch die Umweltorganisationen Rainforest Foundation Norway und WWF nicht angenommen wurden. Eigenen Angaben zufolge werden mit den Einnahmen ein Regenwald-Projekt in Costa Rica und ein Wiederaufforstungsprojekt in Ecuador finanziert.

Quelle Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Fuck_for_Forest

https://www.fuckforforest.com/